Kurzbericht der Regattaserie

Name der Serie: Pfingstregatten für 505er und O-Jollen
Austragung am: 10./11. Mai 2008

Bootsklasse: 505er- und O-Jollen
Durchführender Club:
Herrschinger Segel-Club e. V.
Wettfahrtleitung:
Reinhold Winkler
Teilnehmerzahl:
17 Boote bei 505ern und 15 bei den O-Jollen
Ranglistenfaktor
1,15 bei den 505ern und 1,21 bei den O-Jollen

Pfingstregatten des Herrschinger Segelclubs bei optimalen Bedingungen

Von den fünf ausgeschriebenen Wettfahrten an diesem Pfingstwochenende konnte Wettfahrtleiter Reinhold Winkler am Samstag bereits drei Läufe bei optimalen Bedingungen starten. Bei 4-5 Windstärken aus Ost waren die Teilnehmer jeweils über eine Stunde unterwegs. In allen drei Wettfahrten konnten sich bei den 505ern Christian Kellner (HSC) und Andi Achterberg (DTYC) zum Teil mit deutlichem Abstand durchsetzen, während bei den O-Jollen Dr. Axel Forstmann (SLSV) und Boris Kulpe (YCSe) nach drei Wettfahrten nur durch einen Punkt getrennt waren. Am Ende des Tages mussten vor allem bei den 505ern einige Teams dem in Böen mitunter kräftigem Wind Tribut zollen, so dass in der dritten Wettfahrt nur noch 9 Schiffe starten konnten.

Am Sonntag wurden die Karten neu gemischt, da sich der angekündigte Ostwind nicht so stark wie erwartet durchsetzen konnte. Er blies deutlich schwächer als am Vortag und verlangte durch starke Dreher viel Aufmerksamkeit durch die Segler. So schienen im 4. Lauf die Favoriten bei den 505ern zu straucheln, Hendrik Schulz (SCLW) und Ute Oberländer (CKA) konnten hier den Lauf vor Niki Birkner (VSaW) und Angela Stenger (MYC) für sich entscheiden. Dr. Axel Forstmann (Hanover) machte bei den O-Jollen mit seinem dritten Sieg auch bei diesen Bedingungen beinahe alles klar

Der letzten Lauf stellte dann nicht nur die Segler sondern auch Wettfahrtleiter Reinhold Winkler vor eine schwierige Aufgabe, da der Wind im letzten Teil der Wettfahrt von Ost-Nordost auf Süd drehte. In dieser für alle schwierigen Wettfahrt setzten sich bei den 505ern wiederum die Favoriten durch, während bei den O-Jollen Stefan Dömök (ASC) zeigte, dass er auf dem Ammersee zu Hause ist. Er sicherte sich den letzen Tagessieg.

Bei den 505ern siegten nach 5 Läufen bei herrlichem Wetter und am ersten Tag starkem, am zweiten Tag sehr wechselhaftem Wind Christian Kellner (HSC) / Andi Achterberg (DTYC) vor Frieder Achterberg (DTYC) / Arne Lanatowitz (SCW) und Hendrik Schulz (SCLW) / Ute Oberländer (CKA). Damit gewann Christian Kellner den von ihm gestifteten Wanderpreis zum fünften Mal und konnte in somit endgültig mit nach Hause nehmen.

Bei den O-Jollen, dem Olympiaboot von 1936, war erfreulicherweise eine größere Anzahl an Startern zu verzeichnen und die gesamte bayerische Spitze vertreten. Es setzte sich Dr. Axel Forstmann (Schaumburg Lippischer Seglerverein) vor dem Schweizer Boris Kulpe (Yachtclub Sempacher See) und dem langjährigen Seriensieger Carlo Forster (Yachtclub Schondorf) durch. Florian Bauer (ASC) rutschte auf den vierten Platz.

Dr. Erik Vetter

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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