Name der
Serie: Pfingstregatten
für 505er und O-Jollen
Austragung am: 30./31. Mai
2009
Bootsklasse: 505er-
und O-Jollen
Durchführender
Club: Herrschinger
Segel-Club e. V.
Wettfahrtleitung: Reinhold
Winkler
Teilnehmerzahl: 27 Boote bei
505ern und 13 bei den O-Jollen
Ranglistenfaktor 1,15 bei den
505ern und 1,21 bei den O-Jollen
Pfingstregatten des
Herrschinger Segelclubs bei schwierigen Bedingungen
Von
den fünf ausgeschriebenen Wettfahrten an diesem Pfingstwochenende konnte
Wettfahrtleiter Reinhold Winkler am Samstag bereits vier Läufe bei nicht gerade
optimalen Bedingungen für die Segler starten. Der Wind pendelte laufend
zwischen Nord und Ost. Aber auch die Stärke änderte sich zwischen 2 und 4.
Nach
vier Wettfahrten lagen bei den 505ern vier Teams nur durch wenige Punkte
getrennt, an der Spitze. Es führten Sophie Söllner (CYC)/Wolfgang Stückl (DTYC)
mit einem Punkt Vorsprung vor Frieder Achterberg (DTYC)/Arne Lanatowitz (SCW).
Mit zwei Punkten Abstand folgten Michel Daisenberger (DTYC)/Bastian Henning
(MYC) und einen Punkt weiter zurück als Vierter Lokalsmatador Christian Kellner
(HSC)/Angela Stenger (MYC). Damit war für alle Teams vor der letzten Wettfahrt noch
alles offen, zumal mit der fünften Wettfahrt das schlechteste Ergebnis
gestrichen werden konnten. Jedes Team hatte also noch reelle Chancen auf den
Gesamtsieg. Die Entscheidung musste also in der letzten Wettfahrt unter
Berücksichtigung des Streichresultates fallen.
Bei
der fünften Wettfahrt am Sonntag herrschten dann ähnliche Bedingungen wie am
Vortag: Drehende Winde aus Nordost in Stärke 3. Das Ergebnis fiel dann auch denkbar
knapp aus. Michael Daisenberger/Bastian Henning reichte ein vierter Platz zum
Gesamtsieg. Sie konnten einen 10 Platz streichen. Mit einem Punkt Abstand
folgten im Gesamtklassement Christian Kellner/Angela Stenger vor den
punktgleichen Sophie Söllner/Wolfgang Stückl. Frieder Achterberg/Arne Lanowitz
fielen auf Platz vier zurück.
Michael
Daisenberger und Bastian Henning konnten auch den von Christian Kellner
neugestifteten Wanderpreis mit nach Hause nehmen. Christian Kellner hatte ihn
2008 zum fünften Mal und somit endgültig gewonnen.
Bei
den O-Jollen, dem Olympiaboot von 1936, war erfreulicherweise wieder eine
größere Anzahl an Startern zu verzeichnen. Die gesamte bayerische Spitze war vertreten.
Als Gäste konnten wir drei Mannschaften aus Österreich begrüßen. Es kam, wie es
in den letzten Jahren immer wieder passierte, Platz eins ging an den
langjährigen Seriensieger Carlo Forster (Yachtclub Schondorf). Denkbar knapp
nur durch jeweils einen Punkt getrennt folgten Florian Bauer und Stefan Dömök
(beide vom Augsburger Seglerclub).
Fritz
Kocourek