H-Boot-Regatta unter schwierigen Bedingungen

Bootsklasse:                            H-Boote

Durchführender Club:             Herrschinger Segelclub e. V.

Wettfahrtleitung:                      Ludwig Gerling

Teilnehmerzahl:                      16

Ranglistenfaktor                     1,15

 Der Herrschinger Segelclub hatte an diesem Wochenende 16 H-Boote zu seiner traditionellen Thomas-Munk-Gedächtnis-Regatta zu Gast. Die Teilnehmerzahl war wegen einer Terminüberschneidung mit einer Veranstaltung am Starnbergersee enttäuschend gering. Im vorangegangenem Jahr kam die hohe Meldezahl wegen der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im ASC in Utting zu Stande.

Es waren heuer wieder vier Wettfahrten ausgeschrieben. Das schlechteste Ergebnis konnte gestrichen werden. 

Hohe Temperaturen am Samstag gaben am Vormittag Anlaß zu Befürchtungen, dass der Wind nicht für die vorgesehenen Wettfahrten ausreichen würde. Gegen Mittag gab es dann erste Anzeichen auf einen schwachen Wind. Wettfahrtleiter Ludwig Gerling zögerte nicht lange und schickte die Mannschaften auf den See. Diese Weitsicht wurde belohnt. Gegen 13:00 Uhr konnte dann die erste Wettfahrt gestartet werden. Bei konstantem Wind aus Nord mit westlichem Einschlag kam eine faire Wettfahrt zustande, Die Verhältnisse hielten auch für die sich unmittelbar anschließende zweite Wettfahrt. Bei der dritten Wettfahrt an diesem Tage gaben Gewitterwolken, die sich rund um den Ammersee auftürmten und aufbauten, Anlaß zu kritischer Sorge um die Sicherheit der Teilnehmer. Die dritte Wettfahrt wurde nach der ersten Runde abgekürzt und gezeitet. Die Teilnehmer hatten gerade ihre Boote im Hafen vertäut, als heftiger Regen mit dem entsprechenden Wind einsetzte.

Am Sonntag Morgen schickte Ludwig Gerling das Feld pünktlich auf die Bahn. Der Wind erreichte nur knapp zwei Windstärken und wurde im Verlauf der Wettfahrt unregelmäßig und drehend. Ludwig Gerling tat das richtige und verkürzte die Bahn. Als alle Boote gezeitet waren, schließ der Wind total ein. 

Nach den drei Wettfahrten am Samstag führte die Familencrew Michael Marcour/Karin Marcour/Max Marcour mit zwei ersten Plätzen vor Stephan Gröger vom Bodensee, der ebenfalls mit seiner Familie angetreten war. Die Grögers ersegelten sich drei zweite Plätze. An dritter Stelle lagen die HSC’ler Ludwig Kellner/Klaus Richter/Ossi Jäger, gefolgt von Seglerratsmitglied Siegfried Merk vom Diessner Segelclub.

Die Wettfahrt am Sonntag sollte dann die Entscheidung bringen und die Streichung der schlechtesten Wettfahrt erlauben. Zunächst mussten vier Boote wegen Frühstarts, unter ihnen Michael Marcour hinter die Startlinie zurückkehren. Er beendete die Wettfahrt als fünfter und fiel auf den zweiten Gesamtrang zurück. Stephan, Markus und Silvia Gröger belegten mit vier zweiten Plätzen mit nur einem Punkt Vorsprung den ersten Rang. Sigi Merk schob sich mit einer konstanten Leistung bei Punktgleichheit noch vor Wig Kellner auf den dritten Rang. Den ersten Platz in der letzten Wettfahrt belegten die Herrschinger Roland Kirst/Susanne Oed/Bene Wiedemann. Sie wurden mit einem Punkt Rückstand auf Sigi Merk fünfte.

 

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